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Spannende Duelle beim 36. Internationalen Schlittenhunderennen


"Die schnellsten Gespanne sind nur so schnell, wie ihr langsamster Hund" hieß es am Karnevalswochenende im sauerländischen Winterberg. Für 143 Gespanne fiel am Samstag und Sonntag der Startschuß zum 36. Internationalen Schlittenhunderennen. Mit dabei waren Teams aus ganz Europa wie z.B. aus Polen und Holland. Auf anspruchsvollen Strecken bis zu 36 Kilometer Länge starteten Teilnehmer mit unterschiedlichen Gespannstärken. Manche Musher, wie die Lenker der Schlittenhundegespanne heißen, starteten sogar in mehreren Klassen.
Am Samstag ließen es einige Gespannführer langsam angehen und konzentrierten sich ersteinmal auf das Kennenlernen der neuen Strecke oder hatten Probleme, weil sich das Gespann mit vielen jungen Hunden erst einspielen musste.
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Viel los war am Kuhlenberg, dem Start- und Zielpunkt der Veranstaltung. Dort hatten sich zahlreiche Schlittenhunde-Freunde und Reporter eingefunden um zu beobachten, wie die Gespanne der verschiedenen Kategorien nacheinander ins Rennen geschickt wurden.
Sobald die Huskys und anderen Schlittenhunde mit ihrem Gespann am Start standen, waren sie kaum noch zu bremsen und wurden von ihren Teams an der kurzen Leine gehalten. Freudig winselnd oder aufgeregt bellend fieberten die rennlustigen Tiere dem bevorstehenden Rennen entgegen.
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Dann hieß es volle Konzentration bei den Gespannführern. Allein durch gerufene Komandos lenkten sie ihre Gespanne über anspruchsvolle Steigungen, weite Kurven und lange Geraden durch die schöne Kulisse des Rothaargebirges. Bei - 5°C "Wohlfühltemperatur" liefen nicht nur die sibirischen Huskys zu echten Höchstleistungen auf. Auf der Zielgeraden lieferten sich einige Schlitten spannende Duelle.
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Cheforganisator Winfried Borgmann dürfte mit dem Wochenende zufrieden gewesen sein. Er und die vielen Helfer hatten die Veranstaltung gut vorbereitet und die anspruchsvolle Strecke so prepariert, dass sich die Gespanne richtig ins Zeug legen konnten. Tausende Zuschauer verfolgten fasziniert die Rennen. Nur die Hunde, welche nicht am Rennen teilnahmen, mussten draußen bleiben, um den Schlittenhunden noch mehr Stress durch noch mehr Artgenossen zu ersparen.